Kaninchengehege selber bauen: Tipps und Anleitungen

Möchten Sie ein Kaninchengehege selbst bauen? Erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Schritten und Materialien ein artgerechtes Zuhause für Ihre Kaninchen schaffen können. Wir geben Ihnen praktische Tipps und Anleitungen, um Ihr eigenes Kaninchengehege zu gestalten und Ihren kleinen Lieblingen eine sichere und glückliche Umgebung zu bieten.

Anleitung: Kaninchengehege selber bauen – Tipps und Tricks

Anleitung: Kaninchengehege selber bauen - Tipps und Tricks

Bevor Sie mit dem Bau eines Kaninchengeheges beginnen, ist es wichtig, sich Gedanken über die Umsetzung zu machen, damit das Gehege den gewünschten Zweck erfüllt und für Mensch und Tier angenehm bleibt.

1. Standortwahl:
– Das Kaninchengehege sollte gut sichtbar sein, idealerweise in der Nähe des Hauses, um die Versorgung im Winter zu erleichtern.
– Ein Standort mit teilweiser Sonneneinstrahlung und Schatten ist empfehlenswert. Natürlicher Schatten durch Bäume und Sträucher ist am besten.
– Die Einsehbarkeit von der Straße aus kann helfen, Übergriffe auf die Kaninchen zu verhindern.

2. Größe des Geheges:
– Je größer das Gehege, desto besser. Die Mindestgröße hängt davon ab, wie viel Auslauf die Kaninchen zusätzlich haben.
– Für 2 Kaninchen sollten mindestens 6m² Grundfläche zur Verfügung stehen, bei wenig oder keinem Auslauf empfehlen wir mindestens 12-15m² Grundfläche.
– Jedes weitere Kaninchen benötigt zusätzlich 2m² Grundfläche.

3. Bodensicherung:
– Jedes Kaninchengehege muss nach unten hin gesichert werden, um Ausbrüche zu verhindern und Raubtiere fernzuhalten.
– Je nach Buddelfreude der Kaninchen können verschiedene Methoden sinnvoll sein.

4. Untergrund:
– Naturboden/Erde ist für kleinere Gehege nicht empfehlenswert, da er schnell verschmutzt und unhygienisch wird.
– Sandboden ist vorteilhaft, da er sich bei Regenwetter nicht so stark verschmutzt und gut gereinigt werden kann. Er eignet sich besonders für einen kleineren Bereich im Gehege als Buddelzone.
– Rindenmulch sieht schön aus, muss aber regelmäßig ausgewechselt werden und kann zu Schimmelbildung führen. Holzhäcksel sind eine gute Alternative.
– Gehwegplatten oder Waschbetonplatten sind pflegeleicht und hygienisch als Untergrund geeignet.

5. Absicherung nach oben:
– Ein Kaninchengehege muss immer nach oben hin abgesichert werden, um Füchse oder Marder fernzuhalten.
– Gitter sollten stabil sein und ordentlich befestigt werden. Zusätzlich können Fliegengitter über den Volierendraht angebracht werden, um die Kaninchen vor Insekten zu schützen.
– Entlang der Ränder im unteren Bereich des Geheges kann ein ca. 20 cm hohes Brett angebracht werden, um die Sichtbarkeit der Wand für die Kaninchen zu verbessern und Verletzungen durch das Laufen gegen das Gitter zu vermeiden.

6. Sturm- und Diebstahlschutz:
– Bei großen Gehegen müssen diese in der Erde verankert werden, um sie vor Stürmen zu schützen.
– Türen können mit Schlössern versehen werden, um die Kaninchen vor Übergriffen durch Menschen zu schützen.

7. Bau des Geheges:
– Das Grundgerüst kann aus stabilen Balken, Dachlatten oder Kannthölzern errichtet werden. Alternativ können auch ein Carport oder ein altes Gewächshausgerüst verwendet werden.
– Die Ecken sollten mit Winkeln oder einem praktischen Verbindungssystem verbunden werden.
– Das Gehege kann mit Einschlaghülsen, Erdankern oder durch Einbetonieren der Pfosten im Boden verankert werden.

Es ist wichtig, das Gehege regelmäßig zu kontrollieren und Schwachstellen auszubessern. Je nach Bundesland und Bauweise können für große Gehege Baugenehmigungen erforderlich sein.

Diese Anleitung gibt Ihnen Tipps und Tricks für den Bau eines Kaninchengeheges. Beachten Sie jedoch, dass die Mindestmaße umstritten sind und es ratsam ist, den Kaninchen so viel Platz wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So baust du dein eigenes Kaninchengehege

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So baust du dein eigenes Kaninchengehege

Schritt 1: Standortwahl

– Wähle einen gut sichtbaren Standort für das Kaninchengehege, idealerweise in der Nähe des Hauses.
– Achte darauf, dass der Standort sowohl Sonnen- als auch Schattenplätze bietet.

Schritt 2: Platzbedarf

– Berechne den benötigten Platz für das Kaninchengehege basierend auf der Anzahl der Kaninchen und dem zusätzlichen Freilauf.
– Die absolute Mindestgröße für 2 Kaninchen beträgt 6m² Grundfläche mit viel Auslauf oder 10m² Grundfläche mit weniger Auslauf.
– Bei wenig oder keinem Auslauf sollten mindestens 12-15m² Grundfläche zur Verfügung stehen.
– Für jedes weitere Kaninchen werden zusätzlich 2m² pro Tier empfohlen.

Schritt 3: Bodensicherung

– Sichere das Gehege nach unten, um zu verhindern, dass die Kaninchen ausbuddeln können und Raubtiere eindringen.
– Je nach Buddelfreude der Kaninchen und örtlichen Gegebenheiten können verschiedene Methoden sinnvoll sein.

Schritt 4: Untergrundauswahl

– Wähle den richtigen Untergrund für das Gehege, abhängig von Größe und Pflegeaufwand.
– Naturboden/Erde ist unhygienisch und ungeeignet für kleinere Gehege. Sandboden ist vorteilhaft, aber bröckelt schnell und erfordert viel Aufwand beim Ausmisten.
– Rindenmulch kann zu Schimmelbildung führen und enthält oft giftige Bestandteile. Holzhäcksel sind eine gute Alternative.
– Gehwegplatten oder Waschbetonplatten sind pflegeleicht und hygienisch als Untergrund geeignet.

Schritt 5: Absicherung nach oben

– Sichere das Kaninchengehege nach oben, um Füchse und Marder fernzuhalten.
– Verwende sicheren Draht und befestige ihn ordentlich am Gehege.
– Kontrolliere regelmäßig die Sicherheit des Geheges und bessere Schwachstellen aus.

Schritt 6: Zusätzlicher Schutz

– Schütze das Kaninchengehege vor Sturm, indem du es im Boden verankerst.
– Verwende Metallwinkel oder Erdanker zur Befestigung des Geheges.
– Bringe entlang der Ränder im unteren Bereich ein ca. 20 cm hohes Brett an, um die Sichtbarkeit des Zauns für die Kaninchen zu verbessern.

Schritt 7: Bau des Geheges

– Wähle das passende Grundgerüst für das Kaninchengehege, z.B. stabile Balken oder ein altes Gewächshausgerüst.
– Verbinde die Teile mit Winkeln oder Flachverbindern.
– Verankere das Gehege im Boden mit Einschlaghülsen oder Expandern.

Beachte: Je nach Bundesland können Baugenehmigungen für große Gehege erforderlich sein.

Praktische Tipps für den Bau eines Kaninchengeheges

Sicherung nach unten:

– Das Gehege muss nach unten hin gesichert werden, um zu verhindern, dass die Kaninchen ausbuddeln oder Raubtiere eindringen können.
– Je nach Buddelfreude der Kaninchen und örtlichen Gegebenheiten gibt es verschiedene Methoden zur Bodensicherung.
– Es ist wichtig, regelmäßig das Gehege auf Schwachstellen zu überprüfen und diese auszubessern.

Untergrund:

– Der richtige Untergrund im Kaninchengehege trägt entscheidend zum täglichen Pflegeaufwand bei.
– Naturboden/Erde kann schnell unhygienisch werden und ist besonders bei starkem Besatz nicht empfehlenswert.
– Sandboden ist gegenüber Naturboden vorteilhaft, da er sich gut reinigt. Allerdings bröckelt er leicht und kann gefährlich sein.
– Rindenmulch sieht schön aus, ist aber schwer hygienisch zu halten und kann Schimmelbildung begünstigen. Holzhäcksel sind eine bessere Alternative.
– Stroh/Kleintierstreu/Heu können in überdachten Bereichen verwendet werden, müssen aber auf einem dichten Boden liegen.

Absicherung nach oben:

– Ein Kaninchengehege muss immer nach oben hin abgesichert werden, um Füchse oder Marder fernzuhalten.
– Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung wie Gitterdächer oder andere Bedachungen.
– Entlang der Ränder im unteren Bereich des Geheges kann ein Brett angebracht werden, um die Sichtbarkeit der Gitter zu verbessern und Verletzungen zu vermeiden.

Wind-, Schnee- und Regenschutz:

– Das Kaninchengehege sollte gut vor Wettereinflüssen geschützt sein.
– Ein Standort mit natürlichen Schatten (durch Bäume und Sträucher) ist ideal.
– Im Winter benötigen Kaninchen Sonnenplätze, im Sommer ist Schatten überlebenswichtig.
– Eine Überdachung oder ein Unterstand können zusätzlichen Schutz bieten.

Weitere Tipps:

– Das Kaninchengehege sollte vom Haus aus gut sichtbar sein, um die Versorgung im Winter zu erleichtern.
– Die Einsehbarkeit von der Straße aus kann das Risiko von Übergriffen verringern.
– Je größer das Gehege, desto besser. Die Mindestgröße hängt von der Anzahl der Kaninchen und dem Auslauf ab.
– Bei großen Gehegen sind oft Baugenehmigungen erforderlich.

Die wichtigsten Aspekte beim selber Bauen eines Kaninchengeheges

Bodensicherung:

– Das Gehege muss nach unten hin gesichert werden, um zu verhindern, dass die Kaninchen ausbuddeln können und Raubtiere eindringen.
– Je nach Buddelfreude der Kaninchen und örtlichen Gegebenheiten gibt es verschiedene Methoden zur Bodensicherung.

Untergrund:

– Der richtige Untergrund ist entscheidend für den täglichen Pflegeaufwand des Kaninchengeheges.
– Naturboden/Erde ist in kleineren Gehegen nicht empfehlenswert, da er schnell zu einem Schlammloch wird und schwer sauber zu halten ist.
– Sandboden ist vorteilhaft, da er bei regnerischem Wetter die Kaninchen nicht verschmutzt und sich gut reinigt. Allerdings bröckelt er schnell und kann gefährlich sein.
– Rindenmulch sieht schön aus, ist aber schwer hygienisch zu halten und kann Schimmelbildung begünstigen. Holzhäcksel sind eine gute Alternative.
– Stroh/Kleintierstreu/Heu können in überdachten Bereichen als Einstreu verwendet werden, müssen jedoch unter dem Boden dicht abgedichtet sein.

Absicherung nach oben:

– Ein Kaninchengehege muss immer nach oben hin abgesichert werden, um Füchse oder Marder fernzuhalten.
– Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung, wie zum Beispiel sicheres Gitter oder ein ca. 20 cm hohes Brett entlang der Ränder im unteren Bereich.

Wind-, Schnee- und Regenschutz:

– Das Kaninchengehege sollte gut vor Wettereinflüssen geschützt sein.
– Es ist empfehlenswert, das Gehege an einem Standort aufzustellen, der zum Teil von der Sonne beschienen wird und zum anderen Teil im Schatten liegt.
– Natürlicher Schatten durch Bäume und Sträucher ist ideal.
– Im Winter brauchen Kaninchen Sonnenplätze und im Sommer ist ausreichender Schatten überlebenswichtig.

Größe des Geheges:

– Je größer das Gehege, desto besser. Die Mindestgröße hängt davon ab, wie viel Auslauf die Kaninchen zusätzlich haben.
– Für 2 Kaninchen sollten mindestens 6m² Grundfläche zur Verfügung stehen, bei wenig oder keinem Auslauf empfiehlt sich mindestens 12-15m² Grundfläche.
– Jedes weitere Kaninchen benötigt zusätzlich 2m² *Auslauf auf einer großen Fläche.

Sichtbarkeit von außen:

– Zur Sicherheit der Kaninchen ist es vorteilhaft, dass das Gehege von außen sichtbar ist, um Übergriffe zu vermeiden.

Hygiene:

– Hygiene ist im Kaninchengehege sehr wichtig.
– Naturboden/Erde und Rindenmulch sind unhygienisch und schwer sauber zu halten.
– Sandboden und bestimmte Einstreuarten eignen sich besser für eine gute Hygiene im Gehege.

Baugenehmigung:

– Je nach Bundesland, Höhe und Bauweise sind bei großen Gehegen oft Baugenehmigungen erforderlich.
– Das Grundgerüst des Geheges kann mit stabilen Balken, Dachlatten und Kannthölzern oder anderen geeigneten Materialien errichtet werden.

Planung und Umsetzung: So gestaltest du dein individuelles Kaninchengehege

Planung und Umsetzung: So gestaltest du dein individuelles Kaninchengehege

Die Bodensicherung:

– Jedes Kaninchengehege muss nach unten gesichert werden, damit sich kein Kaninchen herausbuddeln kann und kein Raubtier herein kommt.
– Je nach Buddelfreude und örtlichen Gegebenheiten können verschiedene Methoden sinnvoll sein.

Der Untergrund:

– Naturboden/Erde ist bei kleineren Gehegen nicht empfehlenswert, da er schnell zu einem Schlammloch wird und schwer sauber zu halten ist.
– Sandboden ist vorteilhaft, da er sich bei regnerischem Wetter nicht verschmutzt und gut gereinigt werden kann.
– Rindenmulch sieht schön aus, ist aber schwer hygienisch zu halten und kann Schimmelbildung begünstigen.
– Stroh/Kleintierstreu/Heu kann in überdachten Bereichen verwendet werden, sollte jedoch im Außenbereich vermieden werden.

Absicherung nach oben:

– Ein Kaninchengehege muss immer nach oben abgesichert werden, um Füchse oder Marder fernzuhalten.
– Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung, wie beispielsweise sichere Drahtgitter oder ein ca. 20 cm hohes Brett entlang der Ränder.

Wind-, Schnee- und Regenschutz:

– Das Gehege sollte einen Teil haben, der von der Sonne beschienen wird und einen Teil im Schatten liegt.
– Natürlicher Schatten durch Bäume und Sträucher ist am besten geeignet.
– Im Winter benötigen Kaninchen Sonnenplätze und im Sommer ist Schatten überlebenswichtig.

Die Mindestmaße:

– Die absolute Mindestgröße für ein Kaninchengehege hängt davon ab, wie viel Auslauf die Kaninchen zusätzlich haben.
– Für 2 Kaninchen sollten mindestens 6m² Grundfläche zur Verfügung stehen, bei wenig oder keinem Auslauf empfehlen wir min. 12-15m² Grundfläche.
– Jedes weitere Kaninchen benötigt +2m² Freilauf auf einer sehr großen Fläche.

Weitere Tipps:

– Das Gehege sollte gut sichtbar sein und sich in der Nähe des Hauses befinden, um die Versorgung im Winter zu erleichtern.
– Einsehbarkeit von der Straße kann das Risiko von Übergriffen auf die Kaninchen verringern.
– Je größer das Gehege, desto besser. Die Mindestmaße sind nur ein Minimum und umstritten.
– Hygiene ist im Kaninchengehege sehr wichtig, daher sollte der Untergrund leicht zu reinigen sein.

Diese Informationen dienen als Richtlinien für die Planung und Umsetzung eines individuellen Kaninchengeheges. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der Kaninchen zu berücksichtigen und ihnen ausreichend Platz und Schutz vor Wettereinflüssen zu bieten.

Ratgeber: Wie du ein sicheres und artgerechtes Kaninchengehege selber baust

Ratgeber: Wie du ein sicheres und artgerechtes Kaninchengehege selber baust

Kaninchen sind anspruchsvolle Tiere, die viel Platz zum Bewegen und Entdecken benötigen. Wenn du ein Kaninchengehege selbst bauen möchtest, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um die Sicherheit und das Wohlbefinden deiner Kaninchen zu gewährleisten.

1. Die Bodensicherung:
Um zu verhindern, dass sich die Kaninchen aus dem Gehege buddeln oder Raubtiere eindringen können, muss das Gehege nach unten hin gesichert werden. Je nach Buddelfreude der Kaninchen und den örtlichen Gegebenheiten gibt es verschiedene Methoden zur Bodensicherung.

– Eine Möglichkeit ist es, das Gehege mit einem festen Untergrund wie Gehwegplatten oder Waschbetonplatten auszulegen. Diese sind pflegeleicht und hygienisch, können aber unbequem für die Kaninchen sein. In diesem Fall sollten separate Buddelbereiche und Sitzplätze aus Holz oder anderem geeigneten Material angeboten werden.
– Eine andere Option ist die Verwendung von Sand als Bodenbelag. Sandboden ist leicht zu reinigen und bietet den Kaninchen die Möglichkeit zum Buddeln. Allerdings kann er schnell bröckeln und Bauten können leicht einstürzen.
– Naturboden wie Erde sollte vermieden werden, da er sich schnell in ein Schlammloch verwandelt und schwer sauber zu halten ist.

2. Der Untergrund:
Der richtige Untergrund im Kaninchengehege trägt entscheidend zum täglichen Pflegeaufwand bei. Je nach Größe des Geheges und der Anzahl der Kaninchen gibt es verschiedene Optionen.

– Rindenmulch sieht schön aus und ist angenehm für die Kaninchen zum Laufen. Allerdings muss er regelmäßig ausgewechselt werden und kann zu Schimmelbildung führen.
– Stroh, Kleintierstreu oder Heu können in überdachten Bereichen als Einstreu verwendet werden. Im Außenbereich sind diese Materialien jedoch ungeeignet, da sie schnell durchnässt werden und schimmeln.
– Kies oder Steine sollten vermieden werden, da sie schwer zu reinigen sind und unbequem zum Laufen für die Kaninchen sind.

3. Absicherung nach oben:
Ein Kaninchengehege muss immer nach oben hin abgesichert sein, um Raubtiere fernzuhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kaninchen zu schützen.

– Ein sicheres Gitter sollte verwendet werden, das den Kaninchenzähnen standhält und keine großen Maschen hat, durch die die Tiere entkommen können.
– Zusätzlich kann Fliegengitter über den Volierendraht angebracht werden, um die Kaninchen vor Insekten zu schützen.
– Um Verletzungen durch das Aufprallen auf Gitter zu vermeiden, kann entlang der Ränder im unteren Bereich ein ca. 20 cm hohes Brett angebracht werden.

4. Wind-, Schnee- und Regenschutz:
Um deine Kaninchen vor Wettereinflüssen zu schützen, ist es wichtig, dass das Gehege entsprechend abgedeckt ist.

– Bei geschlossenen Seitenwänden muss das Gehege in der Erde verankert werden, um Stürmen standzuhalten.
– Eine vollständige Bedachung ist nicht zwingend erforderlich, solange die Kaninchen geschützte Bereiche im Gehege haben, in denen sie sich vor Regen und Wind zurückziehen können.

Bevor du mit dem Bau des Kaninchengeheges beginnst, solltest du dir Gedanken über den Standort machen. Das Gehege sollte gut sichtbar sein und sich idealerweise in der Nähe des Hauses befinden, um die Versorgung im Winter zu erleichtern. Außerdem sollte das Gehege ausreichend Platz bieten und je nach Anzahl der Kaninchen mehrere Quadratmeter Grundfläche haben.

Denke auch daran, dass je nach Bundesland und Bauweise möglicherweise eine Baugenehmigung für große Gehege erforderlich ist.

Indem du diese Aspekte berücksichtigst und ein sicheres und artgerechtes Kaninchengehege baust, kannst du deinen Kaninchen ein angenehmes Zuhause bieten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es durchaus möglich ist, ein Kaninchengehege selbst zu bauen. Es erfordert jedoch sorgfältige Planung und die Beachtung bestimmter Richtlinien, um den Tieren ein artgerechtes Zuhause zu bieten. Mit entsprechenden Materialien und etwas handwerklichem Geschick kann man aber eine kostengünstige und funktionale Lösung schaffen.